Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst.
Sie liegt in unseren Herzen eingeschlossen.

Fjodor Dostojewski

Persönlichkeitsentwicklung in fünf Dimensionen

Um persönliche Veränderung im beruflichen oder privaten Umfeld zu leben, benötigt es viel Kraft und innere Ressourcen. Familiäre oder berufliche Veränderungen, Digitalisierung oder Konflikte führt bei vielen Menschen zu Belastungen und Verletzungen des eigenen Wertesystems.  Oder es gibt Konflikte, welche schon seit Jahren bestehen, belasten und gelöst werden wollen.

Mit Hilfe eines ausgebildeten Coachs ist es dabei möglich zur Ursache zu gelangen und wieder Kontakt zu seinem persönlichen Kern zu erhalten. Dies setzt großes Veränderungspotenzial und Energie zur Veränderung frei und eröffnet dem Clienten neue Möglichkeitsräume.

Das systemische und systematische St. Galler Coaching Modell ist im Gegensatz zu anderen Methoden nicht ziel-, sondern wertorientiert. Menschen möchten danach primär Ihre persönlichen Werte erfüllen und Wertverletzungen vermeiden. Denn Werte sind die Treiber Ihrer Handlungen, fehlende Werteausrichtung die Ursachen für Vermeidungsstrategien. Konkrete Ziele sind dabei nur bewusste oder unbewusste Ausprägungen der eigenen Wertekultur.

Der Client wird sich dieser Grundstruktur in mehreren Coaching-Sitzungen bewusst. Er erkennt was in Körper, Geist und Seele wirkt und eröffnet sich damit alternative Handlungsmöglichkeiten. Das stärkt zudem den Fokus auf die persönlichen Werte. Das St. Galler Coachingmodells arbeitet dabei in den fünf Struktur-Dimensionen.

In der ersten Einheit formuliert der Client sein Anliegen und das System, welche darin wirkt wird erarbeitet. Es gilt das Ziel, welches im Rahmen des Coachings erreicht werden soll zu formulieren sowie das Problem, das im Weg steht zu erkennen. Durch die Zielerreichung wird ein Wert gestärkt oder vermehrt, welcher ebenfalls erkannt und benannt wird.

Im Zielraum lassen sich Ziel und Wert klarer formulieren, Metaziele und Modelle erkennen, ebenso wie die Nachteile, welche mit der Zielerreichung verbunden sind. Die Arbeit im Zielraum gibt Energie und aktiviert innere Ressourcen. Positive Erfahrungen aus der Vergangenheit lassen sich an das Ziel anbinden.

Weiteres Veränderungspotential liegt im Problem- oder Entwicklungsraum. Hier liegen die Muster der Vergangenheit verborgen, welche unbewusst Denken und Handeln beeinflussen. Hier entsteht Klarheit und das ermöglicht in vielen Situationen bereits eine selbstverantwortliche aktive Veränderung der Situation.

In den Tiefenstrukturen des Ziel- und Entwicklungsraumes werden kraftvolle Energiequellen erforscht. Diese werden mit Blick in die Zukunft verstärkt und im Jetzt verankert. Sie unterstützen auf dem Weg zur Erreichung der Ziele und Erfüllung der Werte.

Bei der Reise auf der Lebenslinie wird die eigene Vergangenheit durchlaufen und eine mögliche Zukunft geschaffen. Wahlmöglichkeiten werden erkannt, Balance und Bewegung schöpfen im Anschluss aus tief verborgene Ressourcen.

Abgeschlossen wird der Coachingprozess durch zusammenfassende Reflexion, die Erforschung des inneren spirituellen Kerns oder die Entwicklung eines neuen Selbstbildes.

Wissenschaftlich validiert

Die Wirksamkeit des Coaching Prozesses wurde mittlerweile dreifach wissenschaftlich auf Objektivität, Reliabilität und Wirksamkeit validiert.

2011 wurde von einem unabhängigen Deutschen Institut für Sozialforschung die nachhaltige Wirksamkeit des „St.Galler Coaching Modell (SCM)®“ festgestellt.
Die Studie mit allen Details gibt es hier als Download.

Die zweite Studie wurde 2014 von der Hochschule Neu-Ulm (Deutschland) unter der Leitung von Prof. Dr. Bildhäuser und Prof. Dr. Kunze durchgeführt . Die Studie kommt, wie die erste von 2011, zum Ergebnis, dass das „St.Galler Coaching Modell (SCM)®“ nachhaltig wirksam ist. Auch diese Studie gibt es auf der Webseite der Coach-Trainer-Akademie hier kostenlos.

Die bislang letzte Studie wurde von Claudia Munter Schöttli unter der Leitung von Prof. Dr. Gerhard Thomann, an der Pädagogische Hochschule Zürich, durchgeführt. Die Studie stellt fest, dass sämtliche methodischen Wirkfaktoren von Greif (2008) durch die befragte Klientel wahrgenommen wurden. Als wichtigste Wirkfaktoren aus Sicht der Klientel zeigten sich die Affektaktivierung und -kalibrierung sowie die wertorientierte Selbst- und Problemreflexion.
Die Studie mit allen Details gibt es ebenfalls hier kostenlos.

Vertiefende Informationen

Für detaillierte Informationen zur Entstehungs-Geschichte des „St.Galler Coaching Modell (SCM)®“, die Struktur, Inhalte, Prozesse, Anwendungs-Felder und vielem mehr, empfehlen wir den Besuch der Website www.stgaller-coaching-modell.ch.